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Corona-Krise: besondere Maßnahmen für Student@work

Seite zuletzt aktualisiert am: 28. April 2022

Welche Folgen hat die Coronakrise für Werkstudenten? Hier erfahren Sie alles Nötige.

Die ersten 45 Stunden des ersten Quartals 2022 werden nicht mitgezählt.

Eine gute Nachricht! Die ersten 45 Stunden des ersten Quartals (Januar–März) werden nicht von Ihrem Kontingent abzogen. Sie erscheinen deshalb nicht auf Ihrem Zähler. Diese Ausnahmeregelung gilt auch, wenn Sie Ihre 475 Arbeitsstunden bereits ausgeschöpft haben oder falls Ihre Stunden bereits vollständig für Arbeitsleistungen in anderen Quartalen reserviert sind. Dies gilt für alle Studenten mit Ausnahme von Werkstudenten im Gesundheitssektor und dem Unterrichtswesen. Für Letztere werden die Stunden aus dem ersten und zweiten Quartal vollständig aus der Zählung ausgenommen.

Kindergeld

Haben Sie Fragen zum Kindergeld? Weitere Informationen erhalten bei der Kindergeldstelle Ihrer Region.

Steuern Ihrer Eltern

Wenn Sie während der Coronakrise viel arbeiten, verdienen Sie auch mehr und besteht die Möglichkeit, dass Sie den normalen Regeln entsprechend nicht länger steuerlich ‘zu Lasten’ Ihrer Eltern fallen. Was dies präzise bedeutet, lesen Sie auf unserer Seite ‘Müssen meine Eltern mehr Steuern zahlen?’.

In normalen Umständen sollten Ihre Eltern tatsächlich mehr Steuern zahlen. In diesem Fall aber werden während

  • des zweiten Quartals 2020 und des dritten Quartals 2021 (für alle Studenten)
  • der ersten 45 Stunden des ersten Quartals 2022 (für alle Studenten)
  • des vierten Quartals 2020, des ersten, zweiten Quartals 2021 und des ersten, zweiten Quartals 2022 (für diejenigen, die in der Pflege und im Unterrichtswesen arbeiten)

Ihre Einkünfte als Student werden nicht mitgerechnet, um zu bestimmen, ob Sie steuerlich ja oder nicht zu Lasten Ihrer Eltern sind.